Herzlich Willkommen bei der Linux User Group Bremen!

Interessierst du dich für Linux und Open-Source-Software? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir sind eine lebendige Gemeinschaft von Linux-Enthusiasten aus Bremen und Umgebung und freuen uns darauf, dich kennenzulernen.

Unsere Treffen

Komm zu unseren wöchentlichen Treffen! Wir treffen uns jeden Sonntag von 19:00 bis 23:00 Uhr im Hackerspace Bremen e.V. und freuen uns immer über neue Gesichter. Gemeinsam lernen wir, tauschen Wissen und Erfahrungen aus und unterstützen einander bei allen Fragen rund um Linux. Egal ob du Anfänger/in, Fortgeschrittene/r oder Profi bist – bei uns bist du herzlich willkommen!

Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen und gemeinsam mit dir in die Welt von Linux einzutauchen!

Viel Spaß mit Linux und der LUG Bremen!

Du kannst uns auch über unsere Mailingliste schreiben: Mailinglist LUG-Bremen

Nextcloud – Die Open-Source-Cloud Lösung für Alle


Termin: Sonntag, den 23. Juni 2024 um 19 Uhr
Ort: Hackerspace Bremen e.V.

Die Linux User Group (LUG) lädt alle Interessierten, sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene, herzlich zu unserer neuen Veranstaltungsreihe „Open Tech Sessions“ ein. In diesen Workshops geht es darum, gemeinsam unser Wissen zu erweitern und Erfahrungen mit Freier Software auszutauschen. Die Veranstaltung findet zu variablen Terminen während unserer regulären sonntäglichen Treffen ab 19 Uhr statt. Bei jedem Workshop widmen wir uns einem vorher gemeinsam festgelegten und angekündigten Thema, da unsere Veranstaltungen vom aktiven Erfahrungsaustausch und dem Teilen von Wissen leben.

Am 23. Juni werden wir uns mit der Open-Source-Cloud-Lösung Nextcloud beschäftigen.
Mit Nextcloud können Daten selbstbestimmt synchronisiert, geteilt und verwaltet werden.

Ein Notebook mit aktuellem Betriebssystem wird empfohlen.
Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die LUG trifft sich in den Räume des Hackerspace Bremen e.V., Bornstraße 14-15, 28195 Bremen
Informationen zur Anfahrt findet Ihr unter https://www.hackerspace-bremen.de/anfahrt/

Distrobox – jede Distro jederzeit

Heute haben wir uns Distrobox angeschaut. Dabei handelt sich um ein recht junges Projekt, das mittels Docker oder Podman Container beliebiger Linux-Distros erstellt und in den Host und dessen Desktop integriert.

Distrobox mountet automatisch das Home-Verzeichnis des Hosts in den Containern und macht auch externe Speicher und angeschlossene USB-Geräte in den Container verfügbar. Außerdem kann man Dienste und grafische sowie textbasierte Anwendungen der Container dem Host zu Verfügung stellen.

Möchte man zum Beispiel die Anwendung QtQr in Fedora nutzen (wo sie nicht in den offiziellen Repositories zur Verfügung steht), so kann man einen Ubuntu Container erstellen und die Anwendung als Anwendungsstarter (.desktop) dem Fedora Host zur Verfügung stellen.

distrobox create --image ubuntu:focal ubuntu20.04 # Container erstellen auf dem Host erstellen
distrobox-export --app qtqr # App im Container (!) an den Host exportieren
Terminals für Alpine, Debian, Ubuntu und Anwendungen (Abiword, QtQr, …) aus den Containern im Menü des Hosts

Vorschau auf Gnome 43

Am 18.9.22 haben wir in großer Runde die Neuerungen von Gnome 43 (Release Candidate) vorgestellt, getestet und ausprobiert.

Auf einem älteren Lenovo Detachable (ähnlich dem Thinkpad X12) haben wir uns angeschaut, wie gut Linux heutzutage mit Touch zu bedienen ist. Ein sogenanntes Detachable ist Notebook mit Touchdisplay, bei dem man Display und Tastatur voneinander trennen kann.

Gnome 43 unter Fedora

Besonders die neuen „Quick Settings“ waren sowohl im Laptop-Modus als auch im Tablet-Modus des Geräts einfach zu bedienen und leicht auf dem kleinen Display zuerkennen. Auch die Performance mit „Scaling“ war in 43 endlich flüssig. Version 42 hat mit 2x Skalierung der Benutzeroberfläche deutlich geruckelt.

Quick Settings in Gnome 43

Gnome 43 kam gut an. Besonders die Linux Nutzer unter uns die länger nicht mehr Gnome getestet hatten, waren positiv überrascht.

In der Zwischenzeit wurde Gnome 43 bereits veröffentlicht und wird bald in verschiedenen Linux Distributionen verwendbar sein.

→ Veröffentlichungsnotizen für Gnome 43

Linux Stammtisch wieder in Präsenz

Moin Linuxer 🐧,

nach langer Corona bedingter Pause freut sich die Linux User Group Bremen wieder im Hackerspace Bremen ihren Linux Stammtisch vor Ort durchführen zu können!

Wir beginnen damit am Pfingstsonntag den 5. Juni 2022 um 19 Uhr.

Der Treff wird als hybride Konferenz abgehalten, um auch die Online-Community einzubinden; hierfür steht ein Videozugang zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme vor Ort oder Hybrid.

Es grüßen Kerstin, Olri, ruelle (Ralf), Max, Markus, Frank und alle anderen…. 🙂

Die Hausordnung des Hackspace Bremen e.V. ist zu beachten.

LUG-Bremen Website auf neue uberspace Platform 7 migriert

Unsere LUG-Bremen Website wird seit Jahren von uns beim Hoster uberspace.de betreiben. Dort finden wir optimale Bedingungen vor, unsere Website auf einfache Art und Weise „Linux like“ zu betreiben.

Die dort bereitgestellte „Linux Umgebung Platform 6 “ ist aber nun an Ihrem normalen Kommerziellen Support (Red Hat RHEL6) „End of Live“ angekommen.

Das Team von uberspace.de hat im Hintergrund bereits eine neue Platform 7 (RHEL7) aufgesetzt und ein Migrations-Skript zu Verfügung gestellt.

Vor nunmehr bereits 30 Tagen wurde die Instanz www.lug-bremen.de von unserem Experten Sascha umgezogen.

Alles läuft wieder perfekt und wie ich finde noch viel schneller.

Vielen Dank dafür!

Virtuelle Maschinen verwalten mit Vagrant

Sascha hat heute eine kurze Einführung in Vagrant gegeben. Das Tool kann virtuelle Maschinen verwalten — erstellen, starten, stoppen, löschen, etc.

Im Vortrag wurde LibVirt als Virtualisierungssoftware verwendet. Unterstützt werden aber auch viele andere wie VirtualBox, OpenStack, AWS und viele mehr. Eine nette GUI für LibVirt ist Virt-Manager. Installieren lässt sich unter Debian/Ubuntu alles mit apt install virt-manager vagrant. Danach muss Vagrant noch wissen, dass es libVirt verwenden soll, was folgener Aufruf erledigt:

export VAGRANT_DEFAULT_PROVIDER=libvirt

Eine virtuelle Maschine legt man an, indem man ein neues Verzeichnis erstellt (z.B. mit mkdir DebianBuster) und dann darin vagrant init aufruft. Es wird eine Datei Vagrantfile angelegt, die anzupassen ist. Unter https://app.vagrantup.com/boxes/search existieren bereits viele Vorlagen, aus denen man wählen kann. Wenn man als Provider libvirt auswähle und nach Buster sucht, findet man z.B. generic/debian10. Diesen Wert trägt man in dem Vagrantfile unter config.vm.box ein. Wenn man jetzt speichert und vagrant up aufruft, wird das Template von der Webseite heruntergeladen und eine neue virtuelle Maschine angelegt (ziehe Bild).

Virtuelle Maschine in VirtManager

Gültige Logindaten für die VM sind benutzername und Passwort vagrant. Man kann sich auch per ssh verbinden mit dem Kommando vagrant ssh. Anhalten lässt sich die VM mit vagrant halt und wieder löschen mit vagrant destroy.

Docker: ShareLaTeX mit TeXLive 2019

Wer sich ShareLaTex installiert stellt vielleicht fest das manche Dokumente nicht kompilieren weil nicht alle Pakete in dem offiziellen Docker Image (sharelatex/sharelatex) vorhanden sind.

Abhilfe schafft hier das Docker Image flodointhecloud/sharelatex-texlive2019. Das Dockerfile des Images nutzt das offizielle Image und ersetzt die inkludierte TexLive Distribution mit der Version 2019.

Um ShareLaTeX komfortabel mit allen Abhängigkeiten zu installieren empfiehlt es sich die offizielle docker-compose.yml Datei zu verwenden und anzupassen.

Voraussetzungen:

Folgende Softwarepakete müssen auf deinem Linux installiert sein:

Installieren:

git clone https://github.com/sharelatex/sharelatex
cd sharelatex
sed -i 's!image: sharelatex/sharelatex!image: flodointhecloud/sharelatex-texlive2019!g' docker-compose.yml
sudo docker-compose up